Wie funktioniert Factoring?
Factoring ist eine Finanzierungsform, bei der ein Unternehmen (Factoringnehmer) offene Forderungen gegenüber Kunden (Forderungsschuldner) vor deren Fälligkeit an ein Kreditinstitut oder einen Finanzdienstleister übergibt. Die Factoringgesellschaft zahlt die offenen Forderungen direkt an den Factoringnehmer beziehungsweise Anschlusskunden aus, sodass dieser einen Finanzierungsspielraum generiert, der dem eigentlichen Umsatz entspricht und sofort zur Verfügung steht. Daher spricht man beim Factoring auch von einer umsatzkongruenten Finanzierungsform.
Factoring wird vor allem genutzt, um Liquiditätsengpässe des Factoringnehmers infolge langer Zahlungsfristen oder Zahlungsverspätungen und -ausfällen zu vermeiden. Der Forderungsverkauf dient somit als Ausfallschutz und steigert die Liquidität des Factoringnehmers unmittelbar. Die Factoringgesellschaft erhält die offenen Beträge zu einem späteren Zeitpunkt direkt von den Forderungsschuldnern.

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Factoring: Unsere Lösungen
Unsere Schwestergesellschaft SozialFactoring bietet individuelle Factoring-Lösungen an, die auf die besonderen Bedürfnisse potenzieller Factoringnehmer im Sozial- und Gesundheitswesen zugeschnitten sind. Bis die Kosten für Leistungserbringer wie Krankenhäuser, Reha-Kliniken, ambulante Pflegedienste, Altenheime und Rettungsdienste erstattet werden, vergehen häufig mehrere Wochen. Doch auch in dieser Zeit müssen weiterhin Betriebsmittel finanziert und Löhne ausgezahlt werden.
Durch die flexible Vorfinanzierung der SozialFactoring können sich Selbstabrechnende im Sozial- und Gesundheitswesen von den Zahlungszielen ihrer Forderungsschuldner – zum Beispiel Kranken- und Pflegekassen – unabhängig machen und ihre Liquidität schnell und unkompliziert sichern. Die dafür zu entrichtende Factoringgebühr hängt von verschiedenen Faktoren – etwa dem Auszahlungszeitraum – ab.